7. Bürgermahl 2016


Über eine Rekordbeteiligung von 80 Anmeldungen konnte sich die Bürgerstiftung in diesem Jahr bei ihrem traditionellen Bürgermahl freuen.

Zu Gast im Saal der Kreissparkasse war am 6. November der ehemalige Mitarbeiter des Bremer Morddezernats und heutiger Bestsellerautor Axel Petermann.
Petermann berichtete von seiner Arbeit als Mordermittler und Fallanalytiker (Profiler) und von seiner Tätigkeit als Berater der ARD-Krimi-Reihe „Tatort“.

...lesen Sie mehr dazu in der Kreiszeitung vom 06.11.16

6. Bürgermahl 2015


Haben Museen in Zeiten von Internet und Google überhaupt noch eine Chance, bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen?

Auf jeden Fall, sagt Prof. Dr. Wiebke Ahrndt, Leiterin des Überseemuseums in Bremen. Mehr noch: „Im digitalen Zeitalter sind Häuser wie das Übersee-Museum wichtiger denn je.“ Zwar könnten heute Informationen jederzeit und überall abgerufen werden. „Aber im Internet kann man kein Blauwalherz betreten oder einer 5000 Jahre alten Katzenmumie gegenüberstehen.“ Das sei es, was das Übersee-Museum bietet: „Man kann hier nicht nur etwas erfahren, sondern auch Erfahrungen machen.“ erläterte Wiebke Ahrndt am Sonntag, 8. November, in Syke - im Rahmen des Bürgermahls der Bürgerstiftung Syke.

5. Bürgermahl 2014


Sind Zoos noch zeitgemäß?

Dr. Heike Kück, Direktorin des Zoos am Meer in Bremerhaven, war in diesem Jahr die Referentin des Bürgermahls der Syker Bürgerstiftung.
Im Mittelpunkt ihres Vortrages stand Lale, die kleine Eisbärin, die im Dezember 2013 in Bremerhaven geboren wurde. Heike Kück erzählte von den aufregenden Stunden und Tagen rund um die Geburt und die weitere Entwicklung von Lale, aber auch von dem damit verbundenen Medienrummel.
Zugleich warf die studierte Biologin einen Blick auf die Situation von Eisbären im Allgemeinen, insbesondere auf die Bedrohung ihres Lebensraumes durch die globale Erderwärmung.
Im zweiten Teil ihres Vortrages gewährte Heike Kück Einblicke hinter die Kulissen des Zoos am Meer: Was macht eigentlich eine Zoodirektorin?
Der dritte und letzte Teil schließlich widmete sich der Frage, ob Zoos noch zeitgemäß sind.
Kreiszeitung vom 08.10.14

4. Bürgermahl 2013


Foto: Kreiszeitung

Ehrengast des Syker Bürgermahls 2013 war Willi Lemke.

Willi Lemke berichtete kurzweilig von seiner Tätigkeit im Dienst der UN und als Aufsichtsratsvorsitzender von Werder Bremen.


Fotogalerie der Kreiszeitung vom 10.11.13

3. Bürgermahl 2012


Dr. Asfa-Wossen Asserate

hier mit dem Vorsitzenden der Bürgerstiftung Syke,
Wilhelm Tesch, war Ehrengast des 3. Syker Bürgermahls.

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Ein „Sohn des Löwen von Juda“ in der Stadt des Bären - Dr. Asfa-Wossen Asserate, Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassie und somit Mitglied des äthiopischen Kaiserhauses, war Ehrengast des 3. Bürgermahls der Bürgerstiftung Syke.

Am Sonntag, 11. November, fand im Ratssaal die nunmehr dritte Auflage des Syker Bürgermahls statt: Unter dem Motto „Mit Vergnügen Gutes tun“ war es wie in den Vorjahren eine Kombination aus festlichem mehrgängigen Menü und dem Vortrag eines prominenten Ehrengastes.

Dr. Asfa-Wossen Asserate lebt seit 1968 in Deutschland, wo er als äthiopisch-deutscher Unternehmensberater tätig ist. Zugleich ist der Äthiopier Bestsellerautor, bekannt vor allem durch sein Buch „Manieren“. In seinen Büchern unternimmt er soziologische und kulturgeschichtliche Betrachtungen des Verhaltens europäischer Menschen und lenkt den Blick seiner Leser zugleich humorvoll auf deutsche Gewohnheiten und Absurditäten wie Häkeldeckchen, die Vereinsmeierei oder den Umstand, dass Kaffee draußen nur kännchenweise serviert wird.
Im Syker Ratssaal unterhielt Dr. Asfa-Wossen Asserate die 70 Teilnehmer am diesjährigen Bürgermahl mit mehreren Leseproben Der 64-Jährige nutzte in seinen Anekdoten und Geschichten den Umstand aus, als gebürtiger Äthiopier „von außen“ auf Deutschland und Europa blicken zu können. Kritisch hinterfragte er das Selbstverständnis der Europäer, sich als Mittelpunkt der Welt zu sehen. Zugleich erzählte er von seinem außergewöhnlichen Lebensweg, gewährte zum Beispiel Einblicke in seine Schulzeit in Addis Abeba: Er besuchte die erste deutsche Schule des Landes, musste sich mit deutschen Lehrern, deutschen Vorschriften und dem Diercke-Weltatlas herumschlagen.
Ebenso interessant wie spannend waren seine Schilderungen vom Hofe Kaiser Haile Selassies, überaus unterhaltsam seine Ausführungen zum Thema Kaffee. Er erläuterte die aufwändige Zeremonie der Kaffeezubereitung in seiner äthiopischen Heimat, seine Erwartungshaltung beim Umzug ins Kaffeetrinkerland Deutschland und den Kulturschock beim Anblick von abgestandenem Filterkaffe in Glaskaraffen auf Warmhalteplatten…
Die 70 Teilnehmer am Bürgermahl hatten ganz offensichtlich Vergnügen an der rund dreistündigen Veranstaltung. Und taten getreu dem Motto der Veranstaltung zugleich „Gutes“: Mit rund 5500 Euro Spenden sorgten sie nicht nur für eine ansehnliche Erhöhung des Stiftungskapitals, sondern auch für die Sicherung der Projektarbeit der Bürgerstiftung Syke.

2. Bürgermahl 2011



Begrüßt wurde Christian Pfeiffer (Mitte) und alle anderen Gäste des Bürgermahls im Foyer des Rathauses mit einem Schmalzbrot, hier überreicht von Wilhelm Tesch (links) und Ralf Michel vom Vorstand der Bürgerstiftung.

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Am Sonntag, 27. November, fand im Ratssaal der Stadt das „2. Syker Bürgermahl“ statt.

Wie im Vorjahr stand die Veranstaltung unter dem Motto „Mit Vergnügen Gutes tun“ – eine Kombination aus mehrgängigem Menü und interessantem Vortrag, die sich 67 Bürgerinnen und Bürger „schmecken ließen“.
Als Referenten hatte die Bürgerstiftung Prof. Dr. Christian Pfeiffer gewinnen können, den ehemaligen Niedersächsischen Justizminister und heutigen Leiter des Kriminologischen Instituts Hannover. Pfeiffer ist deutschlandweit einer der Motoren der Bürgerstiftungsbewegung und hatte bei einem Besuch vor neun Jahren auch in Syke entscheidende Impulse zur Gründung einer Bürgerstiftung gegeben.
Natürlich ging Christian Pfeiffer auch diesmal auf das Thema Stiftung ein. Das Thema seines Vortrages waren jedoch die Gefahren des extensiven Computerspielens für Jugendliche. Er ging dabei Fragen nach wie: „Wird man durch gewalttätige Computerspiele zum Amokläufer?“ oder „Welche Folgen hat die viele Zeit vor dem PC für die schulischen Leistungen von Jungen und Mädchen?“ Die Überlegung, was Bürgerstiftungen für Jugendliche tun können, um den Computerspielen etwas entgegenzusetzen, schloss seinen Vortrag ab.
Zwischen den einzelnen Vortragsblöcken genossen die 67 Teilnehmer das diesjährige Bürgermahl: Fischteller „Dreierlei“, Rinderfilet, gespießt mit Bacon, französischer Kartoffelgratin und Gemüse sowie Lebkuchencreme mit Vanillesoße.
Begrüßt worden waren alle Gäste zuvor im Foyer des Rathauses mit einem Schmalzbrot und einem Glas Wasser. Nicht die einzige Neuerung beim „Syker Bürgermahl“: So fand die Veranstaltung in diesem Jahr an einem Sonntagmittag statt und nicht wie beim Auftakt 2010 an einem Werktag abends. Außerdem wurden den Teilnehmern Sitzplätze zugeordnet – Änderungen, die auf viel Anklang stießen und aller Wahrscheinlichkeit nach im nächsten Jahr wiederholt werden.
Denn dass es 2012 ein „3. Syker Bürgermahl“ geben wird, gilt im Vorstand der Stiftung als sicher. Dafür steht nicht nur die Zahl der 67 Teilnehmer, sondern natürlich auch das Ergebnis dieses Mahles, bei dem Spenden für den guten Zweck gesammelt wurden: Über 6000 Euro für die weitere Arbeit der Bürgerstiftung kamen zusammen, wobei einen nicht unerheblicher Teil daran Syker Bürgerinnen und Bürger beisteuerten, die aus terminlichen Gründen zwar nicht an dem Essen teilnehmen konnten, die Stiftung aber gleichwohl mit einer Spende unterstützten. „Der Erfolg unseres 2. Bürgermahles gibt uns Mut für eine Fortsetzung im kommenden Jahr“, resümiert der Vorsitzende der Bürgerstiftung Syke, Wilhelm Tesch, eine rundum gelungene Veranstaltung.

1. Bürgermahl 2010


Foto: Syker Kurier
Fernsehmoderator Yared Dibaba, hier mit (von rechts):
Wilhelm Tesch, Michael Lux und Hans Berkowitz von Vorstand und Rat der Bürgerstiftung,
war Ehrengast des ersten Syker Bürgermahls.
Der gebürtige Äthiopier, der in Norddeutschland aufgewachsen ist
und heute in Hamburg lebt, erzählte von seinen Suche nach "Plattsnackern" in aller Welt.

"Mit Vergnügen Gutes tun" lautete das Motto des 1. Syker Bürgermahls, ausgerichtet von der Bürgerstiftung Syke am 16. November 2010 im Ratssaal der Stadt Syke.

75 Bürgerinnen und Bürger Sykes folgten der Einladung und erfreuten sich an einer fast vierstündigen Mischung aus Unterhaltung und festlichem Abendessen.

Ehrengast des Abends war der Fernsehmoderator Yared Dibaba, ein gebürtiger Äthiopier, der in Norddeutschland aufgewachsen ist und heute in Hamburg lebt. Die Familien Tesch und Dibaba verbinden eine lange Freudschaft, die in den 70er Jahren begann, kurz nachdem Yared Dibaba mit seinen Eltern und seinem Bruder vor dem Bürgerkrieg in Äthiopien nach Deutschland flüchtete. In einem ersten Gesprächsblock zeichneten der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Wilhelm Tesch, und seine Frau Christiane gemeinsam mit Yared Dibaba dessen Lebensweg nach. Anschließend berichtete Dibaba überaus kurzweilig von seinen Begegnungen mit "Plattsnackern" in aller Welt. Den Abschluss des Abends bildete ein Interview von Ralf Michel aus dem Vorstand der Bürgerstiftung mit dem Äthiopier über den Begriff "Heimat".

Zwischen den einzelnen Gesprächsblöcken ließen es sich die Teilnehmer des Bürgermahls schmecken: "Herbstlicher Salatteller, Kraftbrühe, Gänsebrust an Zimtknödel und Gemüse, Rote Grütze mit Vanille-Sauce, dazu Kaffee" lautete die Menüfolge des Essens, das vom Vorsitzenden des Stiftungsrates, Michael Lux, moderiert und mit einem Grußwort des Syker Bürgermeisters, Harald Behrens, eingeleitet wurde. Für den musikalischen Rahmen sorgte am Flügel Sören Tesch.

Wurde es für die 75 Teilnehmer ein ebenso leckerer wie kurzweiliger Abend, so sorgten sie selbst dafür, dass er noch lange in Syke nachwirken wird. Idee eines Wohltätigkeitsessens dieser Art ist es, nicht nur sein Essen zu bezahlen, sondern darüber hinaus auch Geld für die Arbeit der Bürgerstiftung zu spenden. Und die Syker erwiesen sich als großzügige Spender: Fast 6000 Euro kamen an dem Abend zusammen. Geld, das zu einer Hälfte in das Stiftungskapital fließen wird, zur anderen für Projekte in Syke verwendet wird. Was die Verantwortlichen auf Seiten der Bürgerstiftung besonders freut: Spenden gab es nicht nur von den Teilnehmern am Bürgermahl, sondern auch von zahlreichen Sykern, die zwar an dem Abend verhindert waren, die Idee aber trotzdem mit einer namhaften Summe unterstützen wollten.

Fazit der Bürgerstiftung: Die Rechnung für das 1. Syker Bürgermahl ist aufgegangen - es wurde mit Vergnügen viel Gutes getan. Und eine neue Tradition in Syke auf den Weg gebracht.